Generation 2.0 oder was sich verändert bleibt?

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In letzter Zeit fragen wir uns oft, warum sich so viel verändert hat. Wahrscheinlich reicht für diese Frage genau ein Blick auf die Straße. Wir alle haben das Smartphone in der Hand, rennen über rote Ampeln, ohne zu gucken und texten lieber schnell eine SMS. Denn es ist doch viel bequemer als Anrufen. Wir verlieren uns im realen Leben. Wir werden zu unserem digitalen ICH.

Wir haben 500 virtuelle Freunde, liken Bilder von Fremden und können nicht genug Likes unter unseren eigenen Bildern kriegen. Und diese Bilder sind perfekt, meistens, denn wir checken sie davor gründlich. Neben den 1000 Möglichkeiten, die uns Facebook, Snapshat, Tinder und Co geben, sollten wir aber dennoch öfters einmal mehr wieder in das wahre Leben zurückkehren. Umso älter wir werden, umso mehr fällt uns auf, dass die Zeit vergeht. Wir können sie nicht aufhalten. Was wir aber können, ist die Zeit mit unserer Familie und mit Freunden wertzuschätzen. Denn wenn wir ehrlich sind – und das wird auch nicht das digitale ICH abstreiten – sind genau hier unsere Wurzeln. Diese Menschen fangen uns, wenn wir fallen. Diese Menschen kennen alle Facetten an uns und lieben uns trotzdem oder gerade deswegen. Und bei diesen Menschen brauchen wir keinen Filter, denn hier sind wir live und in Farbe.

Wieso nicht also öfters mal wieder Quality Time verbringen? Diese gibt es nur offline.

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